Samstag, 3. Februar 2018

✯Rezension✯ - "Irrlichter" von Pia Hepke




"Diese Stelle, dieser Ort war so etwas wie ihr Zuhause gewesen. Doch ohne Wrin bedeutete er nichts. Und falls er für Wrin keine Bedeutung mehr hatte, dann könnte sie hier tagelang vergeblich auf ihn warten."



Über das Buch


Aufgrund einer Wette landet Nicole mitten in der Nacht auf einen Friedhof. Ein kleines Foto um Mitternacht sollte doch eigentlich nicht so schwer sein. Doch dann begegnet ihr Wrin -  ein Irrlicht. Sie tritt ein in eine andere Welt und begibt sich damit in den Kampf zwischen Licht und Schatten.


Was ich denke....


Das Cover hat mich dazu angeregt das Buch zu lesen, auch der Klappentext klang vielversprechend. Die Grundidee mit der Welt der Irrlichter ist gut gelungen und bisher ist mir noch nichts ähnliches begegnet. Doch leider ist dies einer der wenigen Aspekte, welche mir an den Buch gut gefallen haben. 

Die Charaktere in der Handlung sind eher simpel gehalten und es fehlt ein guter Einblick um auch die Entscheidungen zeitweise nachzuvollziehen. Besonders fiel mir dabei auf, dass die Charaktere sehr gut zur Handlung passten - einfach zu gut. Es wirkte viel zu abgerundet. Mir fiel es eher schwer eine Beziehung zu jemanden aufzubauen. 


Der Schreibstil ist an manch einer Stelle ausschweifend, an einer andere Stelle gehetzt. Verschachtelte Sätze an eher unpassenden Stellen haben jedoch meinen Lesefluss gestört. In der Gestaltung ist der Schreibstil eher simpel und dadurch leicht verfolgbar. Genau passend für eine Kurzgeschichte. 

Fazit


Das Buch bietet eine nette Grundidee, wirkt für mich jedoch nicht ausgereift. Die Charaktere waren mir zu flach und ich bin auf einige Widersprüche gestoßen.