Montag, 8. Januar 2018

✯Rezension✯ - "Monstermagie" von Lisa Rosenbecker




"Nuvo war es, der Blake von ihrem Ergebnis berichtete. Ich hatte die kleine Wolke noch nie so viel am Stück reden hören. Seine Stimme war ein Wispern, wie Blätterrauschen an einem schönen Frühlingstag."






Über das Buch


Auf einmal steht Leah alleine im Leben da und das mit viel Verantwortung. Ihr würde das Adoptionsheim "Monsters & Glue" vom vorherigen Besitzer anvertraut. Dort wurden Monster mit ihren unterschiedlichen Besonderheiten in liebevolle Hände gegeben. Doch der Tod von Mr. Lambers lässt seine eigene Vergangenheit wieder im Vordergrund rücken und stellt das Leben von Leah und den Monstern auf den Kopf.

Was ich denke....


Seitdem ich das allererste Mal etwas über dieses Buch gehört habe war mir klar, dass ich das haben muss. Das Cover fällt leider bei meinen eBook Reader nicht groß auf und generell ist es eher dezent gehalten. Die Farbgebung gefällt mir sehr gut und besonders der Tropfen weckte mein Interesse. In diesem Zusammenhang wurde ich auch nicht enttäuscht, denn die Inhalte vom Cover findet man im Buch wieder.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Leah und das Heim "Monsters & Glue" kennen. Mit dabei sind dann auch mehrere kleine Monster, welche ihre ganz besonderen Eigenheiten und Fähigkeiten haben. Nicht viel anders ist es bei Leah, denn ihre Kindheit verlief nicht wie gewünscht. Während der Geschichte bemerkt man bei Leah eine sichtliche Veränderung und Weiterentwicklung. Der Unterschied zwischen den Anfang, wo sie gerade einmal zwei Wochen auf eigenen Beinen stand und dem Ende der Geschichte ist bemerklich und realistisch.

Neben Leah lernen wir auch andere Charaktere kennen. Sei es Blake, welcher probiert Leah zu unterstützen, ein Detective oder aber auch die Schurken. Die Charaktere wirken authentisch und sind in einer Tiefe gestaltet, um Verständnis beim Leser für ihre Reaktionen zu wecken. Besonders angetan haben es mir jedoch nicht die Menschen, sondern die Monster. Gerne hätte ich hier viel mehr erfahren, sei es über die Gattungen oder ähnliches.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, hauptsächlich aus Leah's Sicht mit den ein oder anderen kleinen Abstecher zu Blake. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte fließt rasant vor sich hin. Es gab für mich keine Stelle wo ich ins Stocken geraten bin und ich fühlte mich auch nicht durch das Buch gejagt. Der Spannungsbogen war zu Beginn etwas sacht, wobei wenn man aus Leah's Standpunkt es beurteilt wahrscheinlich schon der erste Höhepunkt der Achterbahnfahrt war. Auch bei kleineren Pausen wurde es nie langweilig. An manch einer Stelle vermutete ich wie es weiter geht und es kam irgendwie doch wieder anders.

Die Geschichte zwischen Blake und Leah geschieht so langsam nebenbei. Kein Element, welches sich für mich zwingend in den Vordergrund drängt. 


Fazit


Emotionsreicher, spannender Urban-Fantasy Roman mit knuffigen Monstern und mitreißenden Charakteren.







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4."H"