Dienstag, 16. Januar 2018

✯Rezension✯ - "Magica - Delta der Macht" von Saskia Stanner




"Sie begann fies zu lachen . »Freunde? Kristy und ich waren nie Freunde. Da bin ich lieber unsterblich, als sie als sogenannte Freundin zu haben!«"








Über das Buch


Von ihrer besten Freundin wird Ally in die Welt der Vampire eingeführt, obwohl sie gar keine Lust dazu hat. Doch nicht nur die Vampirwelt lernt sie kennen, sondern auch die Welt der Hexen. Normalerweise haben Hexen ihre Kräfte von Geburt an, nicht jedoch bei Ally, denn bei einen Zusammentreffen mit einem Vampir bahnen sich ungeahnte Kräfte den Weg an ihre Oberfläche. Kräfte, welche so stark sind, dass sie Probleme hat diese zu kontrollieren. Hinzu kommt ein Emotionschaos, denn ausgerechnet bei diesen einem Vampir hat sie das Gefühl ihn von irgendwo her zu kennen. Doch sie kann sich an nichts erinnern.




Was ich denke....



Das Cover zu "Magica - Delta der Macht" ist ähnlich wie das vom ersten Band gestaltet. Die Gestaltung wirkt geheimnisvoll und das Setting ist ein wenig düster. Die Farbwahl finde ich gelungen, auch wenn mir gelb-grünlich nicht sonderlich gut gefällt. Die Frau auf dem Cover ist teilweise verdeckt und es scheint ob wenn sie nicht alles von sich preisgibt. Dies ist passend zum Klappentext, da Ally nicht ganz weiß woher ihre ungeahnten magischen Fähigkeiten kommen.

Die Charaktere sind authentisch, geheimnisvoll und sympathisch gestaltet. Auf den ersten Blick ist nicht jeder Charakter als das erkennbar, was er letztendlich bewirkt oder durch eine Entwicklung repräsentiert. Während des Buches entwickeln sich alle Protagonisten in die ein oder andere Richtung weiter, so dass auch in ruhigeren Phasen keinerlei Langeweile entsteht. Besonders angetan hat es mir dieses Mal Jess - Ally's beste Freundin. Ihr Art und Weise ist mir sehr sympathisch und mit ihr habe ich besonders mitgefiebert.

Wie auch im ersten Band wurden hier Perspektivenwechsel eingeführt. Diese sind sowohl optisch unterschiedlich gestaltet, als auch vom Stil her. Der Teil aus Ally's Sicht führt die Geschichte merklich voran, wobei bei dem Vampir auch Rückblicke in eine entfernte Vergangenheit beschrieben sind. Auch die Tagebucheinträge einer unbekannten Person finden sich hier wieder.

Im Vergleich zum ersten Band spielt der zweite Teil der Dilogie in der heutigen Zeit. Vom Schreibstil her scheint sich die Autorin hier etwas wohler zu fühlen. Es wirkte einfach passender. Trotzdem wird der erste Teil mein Favorit bleiben, da ich besonders das historische Setting sehr gern mag.

Der Höhepunkt des Geschehens traf von der Erzählung her nicht ganz meinen Geschmack. Es wirkte wie ein Tagebucheintrag, wo das Geschehene reflektiert wird. Im Vergleich zum ersten Band hatte ich dabei nicht das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein.

Fazit

Stilvolles Ende einer mystischen Dilogie, welche es schafft durch die Sympathie der Charaktere und einem spannende Verlauf den Leser mit sich zu ziehen.